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Engagement

Nachhaltige Rindfleischproduktion – ein Europathema

Seit 2020 ist Simona Moosmann als Nebenerwerbslandwirtin und als Geschäftsführerin des LEV Lörrach, in einer europaweiten Arbeitsgruppe mit 20 Experten aus 15 Ländern zum Thema nachhaltige Rindfleischproduktion aktiv. Der englischsprachige Abschlussbericht der Arbeitsgruppe ist nun online verfügbar. Die Ausarbeitungen sollen als Grundlage für weitergehende Forschungs- und Projektanträge dienen, für die im Bericht Vorschläge benannt sind. Ziel der internationalen Arbeitsgruppe war es, Visionen für Europa zu entwickeln, wie nachhaltig produziertes Rindfleisch vom Nischen-Lebensmittel zum Standard-Produkt werden kann. Landwirte, Wissenschaftler und Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen diskutierten und entwickelten dazu Ideen und dokumentierten Herausforderungen, Best-Practice-Beispiele und Forschungs- und Innovationsbedarf, auf Grund von Covid 19 ausschließlich online. Initiiert und begleitet wurde der Prozess durch die europäische Agrar-Innovationsplattform der EU Kommission.

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Wichtige Themen in der Arbeitsgruppe waren zum Beispiel die dezentrale und tiergerechte Schlachtung, die große Abhängigkeit der Landwirt*innen von Fördergeldern und die notwendige Wertschätzung der Konsumenten für qualitiativ hochwertige tierische Produkte und damit die Möglichkeit, wieder einen höheren Anteil des landwirtschaftlichen Einkommens aus dem Verkauf von Produkten zu generieren, ganz nach dem Motto: „Weniger Masse – mehr Qualität“. Eine Herausforderung bei der Vermarktung ist die eindeutige Kennzeichnung von Rindfleisch-Produkten aus Weidehaltung. Werbung kann in dieser Hinsicht irreführend sein.

 

Der Abschlussbericht der internationalen Arbeitsgruppe zur Entwicklung und Stärkung nachhaltiger Rindfleischproduktion in Europa ist hier verfügbar.